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Sich fit zu halten, diesen Vorsatz haben viele. Doch welche ist die richtige Sportart, wie sieht die passende Ernährung dazu aus und wie gestalte ich meine Freizeit aktiv?
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Fit in der Lebensmitte

Bewegung ist für den Menschen schon immer ein Schlüssel zu körperlicher Gesundheit und seelischem Wohlbefinden! Bewegung hält fit und kann Körper, Geist und Seele stärken. Viele Argumente sprechen für mehr Bewegung in unserem Leben. Warum landen dann unsere Sportschuhe trotzdem immer wieder schnell in der hintersten Ecke? Egal ob Sie regelmäßig dabei sind oder gerade erst mit dem Sport beginnen wollen: Dauerhaft dabei zu bleiben ist nicht immer ganz einfach.
10 Tipps um mit sportlicher Aktivität Körper und Seele zu stärken
1. Machen Sie sich Ihre Motive deutlich!
Warum wollen Sie Sport treiben? Um Ihre Gesundheit zu verbessern? Um einen Ausgleich zum Job und zu privatem Stress zu haben? Oder um Abzunehmen? Mit einem klaren Ziel vor Augen fällt die Motivation zum Sport wesentlich leichter. Machen Sie sich auch beim Sport bewusst, dass Sie gerade etwas Gutes für sich tun, z.B. Fett verbrennen, Ihren Körper straffen, leistungsfähiger werden oder endlich mal den Kopf etwas frei bekommen und vielleicht dabei sogar Gemeinschaft zu finden.
2. Sorgen Sie für Abwechslung!
Langeweile kann einem schnell den Spaß am Sport rauben. Probieren Sie öfter mal etwas Neues aus: z.B. eine andere Joggingstrecke, einen neuen Kurs im Fitness-Studio oder auch eine ganz andere Sportart oder treiben Sie im Sommer draußen Sport und im Winter drinnen.
3. Belohnen Sie sich!
Schaffen Sie sich einen Anreiz für Ihre sportlichen Aktivitäten! Belohnen Sie sich zum Beispiel für Ihr Durchhalten mit einem neuen Sport-Outfit oder einem Kinobesuch. Auch die Aussicht auf eine neue, schöne Joggingstrecke oder einen Sauna-Gang nach dem Sport kann förderlich und ermutigend sein.
4. Finden Sie den richtigen Sport!
Auf Dauer werden Sie es nur schaffen beim Sport zu bleiben, wenn Sie eine Bewegung finden, die Ihnen Spaß macht und die zu Ihnen passt. Versuchen Sie sich zu erinnern, welche Bewegung Ihnen als Kind Spaß gemacht hat oder womit Sie eher negative Gefühle verbinden. Das wird Ihnen helfen, eine für Sie passende Sportart zu finden.
Berücksichtigen Sie auch Ihre generellen Vorlieben! Sind Sie gerne an der frischen Luft, dann ist eine Hallen-Sportart wohl weniger geeignet. Sind Sie eher gesellig, haben Sie wahrscheinlich mehr Freude an einem Mannschaftssport oder in einer Sportgruppe als bei einer Individual-Sportart. Wenn Sie nach drei oder vier Trainings-Einheiten merken, dass Sie mit einer Sportart nichts anfangen können, suchen Sie sich vielleicht lieber eine andere.
5. Wählen Sie einen Sport, der zu Ihrem Tagesablauf passt!
Suchen Sie sich einen Sport, der sich gut in Ihren Tagesablauf einfügt! Müssen Sie in Ihrem Job flexibel sein, ist ein Solo-Sport vielleicht besser geeignet, bei dem Sie zeitlich nicht von anderen abhängig sind. Sind Sie abends nach der Arbeit zu müde, um sich zum Sport aufzuraffen, sollten Sie Ihr Training vielleicht auf morgens vor der Arbeit verlegen, z.B. Heim-Übungen, Radfahren, Joggen oder Schwimmen. Machen Sie sich den Weg zum Sport möglichst bequem! Suchen Sie sich z.B. ein Fitness-Studio, ein Schwimmbad, eine Laufstrecke oder einen Verein auf Ihrem Heimweg, so sparen Sie Zeit und sind nicht so schnell versucht, das gemütliche Sofa zuhause dem Sport vorzuziehen.
6. Planen Sie Sport als festen Termin ein!
Tragen Sie in Ihren Wochenplan feste Termine ein, an denen Sie Sport treiben wollen! So verschieben Sie Ihr Vorhaben nicht von einem Tag auf den anderen und enden nicht bei „Sankt Nimmerlein“. Außerdem stellt sich dann eine gewisse Routine ein und der Sport gehört schon bald wie selbstverständlich zu Ihrem Alltag dazu, ohne dass Sie sich jedes mal neu dazu "aufraffen" und überwinden müssten.
7. Schaffen Sie Hindernisse im Voraus aus dem Weg!
Wenn die Motivation zum Sport-Treiben nicht besonders hoch ist und sich noch keine wirkliche Routine eingestellt hat, fallen einem schnell "Gründe" ein, um den Sport einfach mal wieder ausfallen zu lassen. Manchen davon können Sie vorbeugen, indem Sie sich schon vorher etwas überlegen: Sie wollen bei Regen nicht joggen? Dann legen Sie sich für schlechtes Wetter ein Alternativ-Programm zurecht, z.B. ein paar Gymnastik-Übungen in der Wohnung oder ein paar Bahnen im Schwimmbad. Beim Schwimmen beanspruchen Sie die meisten Muskelgruppen gleichzeitig und schonen zusätzlich die Gelenke, weil Sie im Wasser schweben statt auf dem Boden aufzutreten.
8. Suchen Sie sich einen Sport-Partner!
Besonders bei hoher Flexibilität im Beruf und persönlicher Einsamkeit kann Team-Sport seelisch ein guter Ausgleich sein. Grundsätzlich ist es gut, sich einen Trainings-Partner aus der Nachbarschaft, aus dem Freundes-, Kollegen- oder Familien-Kreis zu suchen oder eine Sportgruppe, einen Verein oder ein Fitness-Studio auszuwählen, um gemeinsam Sport zu treiben. Wer verabredet ist und Sport zu seinem privaten Termin macht, fühlt sich stärker verpflichtet und bleibt nicht einfach zuhause. Außerdem macht Sport mit anderen meist auch mehr Spaß.
9. Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag!
Nutzen Sie jede Möglichkeit zur Bewegung, die sich Ihnen bietet, z.B. Treppensteigen statt Aufzugfahren, kleine Wege lieber zu Fuß machen oder mit dem Fahrrad fahren statt mit dem Auto, in der Mittagspause etwas an der frischen Luft spazieren gehen statt in der Verdauungsmüdigkeit nur in der Kantine oder im Büro zu sitzen. Je mehr Bewegung Sie in Ihren Alltag integrieren, umso selbstverständlicher wird auch Sport für Sie zum Leben dazugehören und dabei verbessern sich Ihre körperliche und seelische Verfassung.
10. Nehmen Sie sich nicht zu viel Verschiedenes auf einmal vor!
Wer den Entschluss gefasst hat, ein aktiveres und gesünderes Leben zu führen, möchte am liebsten gleich mit allen "Lastern" auf einmal aufräumen: Mehr Sport und Bewegung, weniger Fett und Süßes, keine Zigaretten mehr... Wer alles auf einmal will, wird schnell frustriert sein und vielleicht ganz aufgeben. Setzen Sie daher Ihre guten Vorsätze lieber Stück für Stück um und fangen Sie am besten mit Sport an, denn: Wer sich viel bewegt, hat weniger Gelegenheit still vor dem Fernseher zu naschen… Und wenn doch einmal, dann hat er in der Zwischenzeit den erforderlichen Energiebedarf angeregt und verbraucht dadurch die unnötigen Kalorien wieder.
